SG Adendorf/Sch. vs. MTV Dannenberg (16:17)

Artikel aus der EJZ vom 17.11.21

Drittes Saisonspiel, dritte Niederlage – die Handballerinnen des MTV Dannenberg laufen dem Geschehen in der Regionsliga bislang hinterher. Die jüngste Nullnummer, das 16:17 (8:8) am Sonntag beim Tabellenzweiten SG Adendorf/Scharnebeck II, war aber vermeidbar. „Die Leistung in der Abwehr und 17 Gegentore sind okay. Was aber weiter ausbaufähig ist, ist der Angriff. Da schwächeln wir. Das Zusammenspiel muss besser werden. Wir waren zu statisch, und der Zug zum Tor hat gefehlt. Und dann sind wir auch nicht so richtig ins Tempospiel gekommen“, fasste MTV-Trainer Andreas Klemz den knappen Verlust bei der Regionsoberliga-Reserve in Adendorf zusammen. Der Dannenberger Coach nimmt seine Mannschaft aber in Schutz. „Wie soll man bei diesem Spielplan in den Rhythmus kommen?“, verweist er darauf, dass seinem Team, das bislang am 2. und am 31. Oktober und nun vor drei Tagen im Einsatz war, die fehlende Spielpraxis anzumerken ist. Dennoch blieb der MTV Dannenberg an der SG Adendorf/Scharnebeck II, bei der die vier mitspielenden LandesligaA-Jugend-Mädchen zusammen zwölf Treffer erzielten, dran. Nach dem 3:3 fielen die Gäste zwar auf 5:8 (20.) zurück, doch binnen 15 Minuten hatten sie den Spieß umgedreht und führten mit 11:8. Kurz darauf hieß es 11:12 aus Sicht des MTV, der sich den knappen Vorsprung aber zurückholte. Als Justine Schöning nach 51:17 Minuten das 16:14 warf, hofften die Jeetzelstädterinnen auf den ersten Saisonerfolg. Doch sie trafen nicht mehr, während die SG-A-Jugendliche Merle Kohrs, die mit sieben Toren die erfolgreichste Werferin der Partie war, noch dreimal aus dem Feld einnetzte. Das war es. „Das kann man gewinnen, obwohl wir nicht so berauschend gespielt haben. Die individuelle Überlegenheit der Gastgeberinnen hat letztlich den Ausschlag gegeben“, so Klemz. MTV-Tore: Vanessa Boldt (5), Lea Osterloh (3), Ann-Kathrin Rehbeck (3), Mara Kind (2), Justine Schöning (2) und Ronja Gädke (1).