Seit vielen Jahren haben wir Freiwillige, die für den MTV Dannenberg einen Bundesfreiwilligendienst machen. Dafür kooperieren wir mit mehreren Schulen in unserem Landkreis. Die BufDi´s helfen am Vormittag in den Sportstunden der jeweiligen Schulen mit und übernehmen am Nachmittag Aufgaben für den Verein.
Nebenbei haben die BufDi´s die Möglichkeit, eine C-Trainer-Lizenz zu erwerben.


Unsere aktuelle Freiwillige ist Lea Schilling. In der Handballabteilung trainiert sie zusammen mit Beate Schumacher unsere Minis.

Interview mit Lea:

Was hast du vor deinem BFD gemacht und wieso hast du dich für ein BFD beim MTV Dannenberg entschieden?
Lea: Vorher habe ich mein Abi gemacht und ich wusste noch nicht genau, was ich danach machen soll. Dann habe ich durch Zufall in der Zeitung die Anzeige vom MTV gesehen und mich dann spontan beworben.

Was gefällt dir an deinem BFD am meisten?
Lea: Am meisten gefällt mir die Arbeit an der BVS in Hitzacker, weil ich dort die Möglichkeit habe, den Unterricht mitzugestalten und auch einige Teile eigenständig leiten darf.

Würdest du ein BFD (beim MTV Dannenberg) weiterempfehlen?
Lea: Ja, würde ich auf jeden Fall. Es ist eine gute „Überbrückung“ zwischen Schule und Arbeit und man lernt in der Zeit viel dazu.

Hast du schon Pläne für danach?
Lea: Danach möchte ich auch weiterhin was mit Sport machen. Im Moment plane ich Sport und Ernährung zu studieren und damit dann in Richtung Personal Training zu gehen.

vor Lea schafften wir es zwei BufDi´s für unseren Verein zu haben
Bericht aus der EJZ:
Freiwilligendienst von Laura Quast und Kolja Tissen,
Duo kümmert sich um sechs Teams

Laura Quast und Kolja Tissen von den Handballern des MTV Dannenberg haben den C-Trainerschein gemacht

Dannenberg. Für die Handballer des MTV Dannenberg sind Laura Quast und Kolja Tissen zwei Glücksfälle. Die beiden jungen Sportler haben in diesem Jahr ihr Abitur gemacht und absolvieren seit August jeweils den Bundesfreiwilligendienst im Sport beim MTV. Ein Jahr lang stehen sie überwiegend der Handball-Sparte zur Verfügung, betreuen zusammen sechs Mannschaften und knüpfen in ihrer weiteren Arbeitszeit zumeist an Schulen in der Umgebung Kontakt zu sport interessierten Kindern und Jugendlichen. Und das seit Kurzem als lizenzierte Trainer, denn die beiden haben jüngst den C-Trainerschein im Handball gemacht.
Wie viele junge Menschen haben sich die beiden 19-Jährigen nach der Schule zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) entschieden. „Ich wollte etwas
mit Sport machen. Es macht mir Spaß, Mannschaften zu trainieren und zu betreuen“, erzählt Kolja Tissen, der sich beim MTV um die B-Jugend-Landesligamannschaft sowie die weibliche C-Jugend und seit Kurzem um die männliche D-Jugend kümmert.
Laura Quast ist verantwortlich für die männliche E und C-Jugend sowie die Mini-Gruppe. Dass man praktisch „nebenbei“ auch noch einen Trainerschein erwerben kann, sei ein zusätzlicher Anreiz. 120 Stunden dauerte die Ausbildung unter anderem in der Sportakademie in Hannover und in Lastrup.
Das FSJ sei mit 38 Wochenstunden „schon anstregend, zumal wir bei den Punktspielen oft auch an den Wochenenden eingebunden sind“, erzählt der Handballer. „Aber es war bisher eine gute Entscheidung, es macht Spaß.“ jw

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 16.11.2018